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Sânnicolau Mare

Nur wenige Kilometer hinter dem Grenzdorf Cenad liegt Ruths Geburtsort Sânnicolau Mare. Inzwischen ist auf unseren Reisen nach Rumänien die Gemeinde zu unserem stets ersten Anlaufpunkt und der Besuch dort bereits zu einem festen Ritual geworden. In der kleinen Stadt wird überall gebaut und renoviert, und trotzdem finden sich an jeder Ecke Kindheitserinnerungen.

Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch den Ort entdecken wir erste Anzeichen des nahenden Frühlings.

Die ehemals deutsche Kirche von Sânnicolau Mare.

Ruths Kindergarten steht noch, nur der ehemals grüne Anstrich des eisernen Zaunes hat sich inzwischen in rostiges Rot verwandelt; und es werden dort nicht mehr deutsche, sondern Kinder der ungarischen Minderheit unterrichtet.

Manche Ecken sind liebevoll gepflegt, aber viele der alten Häuser verfallen, da ihre Bewohner nicht die Mittel oder das Interesse haben, sie zu pflegen.

Der deutsche Friedhof von Sânnicolau Mare. Heute werden dort vor allem Angehörige der bulgarischen Minderheit begraben, wie uns der alte Herr Schmidt erzählt, der dort seine Familiengräber pflegt. Er ist einer der wenigen noch dort ansässigen Banater Schwaben. Viele Deutsche seien von den umliegenden Dörfern in die Stadt gezogen, wie er weiter berichtet.

Bereits am frühen Nachmittag sitzen wir wieder in unserem Dicken und fahren gen Siebenbürgen - unterbrochen von kurzen Pausen auf den endlosen Feldern der Banater Tiefebene.

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