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Immer wieder Rumänien!

Vor kurzem haben wir einen Vertrag für ein Buch über Rumänien bei einem großen deutschen Verlag unterzeichnet. Das Buch wird im Herbst nächsten Jahres erscheinen. Für dieses Projekt sind wir aktuell wieder in Rumänien unterwegs und suchen gezielt noch einmal besondere Orte auf, die wir detaillierter fotografisch festhalten wollen.

Lassen wir uns normalerweise eher treiben und bleiben dort, wo es uns gefällt oder wir nette Menschen treffen und besondere Tipps mit auf den Weg bekommen, so haben wir dieses Mal einen ziemlich genauen Plan, wo wir hinfahren und was wir fotografieren wollen. Die meisten Orte haben wir bereits mehrfach während der letzten Jahre besucht, aber manches Motiv hätte anderes Wetter oder schöneres Licht verdient oder es hat sich in der Zwischenzeit etwas vor Ort verändert, das eines neuen Besuches bedarf. Von einigen Städten und Bauwerken haben wir schon eine sehr genaue Vorstellung, in welchem Licht wir sie festhalten wollen. Damit dies alles auch funktioniert und wir zu den richtigen Zeitpunkten an den Orten sind, so dass das Licht auch zum Motiv passt und das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann, mussten wir im Vorfeld viel Zeit in die Recherche und Planung investieren. Wir haben hier einen strammen Plan und einen großen Berg Arbeit vor uns, aber es macht Spaß und am Ende wird man es dem Ergebnis hoffentlich ansehen. Während wir das für Fotos meist unvorteilhafte Mittagslicht zum Fahren und zur Motivsuche nutzen, sind wir die Morgen und Abende zu Fuß unterwegs und nutzen sie zum Fotografieren. Wir wollen aber versuchen, zwischendurch auch immer wieder die Zeit zu finden, ein paar kurze Texte und ein paar Zwischenstände der Fotos hier zu zeigen. Unser erstes Ziel ist die Stadt Timisoara, ganz im Westen des Landes. Von hier aus schwappte der Freiheitsgedanke 1989 auf den Rest des Landes über und läutete den Sturz des Ceausescu-Regimes ein. Die Stadt macht es dem Besucher leicht, sich zurecht zu finden. Im Zentrum spielt sich alles mehr oder weniger auf den drei zentralen Plätzen ab, die nur wenige Gehminuten auseinander liegen. Die Piata Victoriei wird auf der einen Seite begrenzt durch die große orthodoxe Kirche, ihr gegenüber liegt die Staatsoper, von deren Balkon im Dezember 1989 Timisoara zur freien Stadt ausgerufen wurde. Unter zahlreichen bunten Schirmen hindurch gelangt man durch die Strada Alba Julia zur Piata Libertatii. Noch ein Stückchen weiter erreicht man schließlich die Piata Unirii. Vor allem am Abend ist es hier schön, sich entweder auf eine der Steinbänke vor der katholischen Kirche und rund um die Pestsäule zu setzen oder, wenn es auch nachts noch so heiß wie momentan ist, einfach ins kühle Gras. Dann kann man wunderbar das bunte Treiben auf dem Platz und in den vielen kleinen Cafés beobachten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken lassen.

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